Slogan: Admiralbrücke

Ideen jetzt einreichen! - 24.08.10

Da die Frist für den Ideenwettbewerb am 31.8. endet, sollte jeder, der noch eine Idee zur Lösung der Probleme an der Admiralbrücke hat, diese jetzt noch einreichen. Obwohl die Beiträge ganz formlos sein dürfen, scheint manch einer unsicher zu sein, wie so ein Beitrag zum Wettbewerb aussehen soll. Deshalb habe ich habe ich mal eine kleine Beispiel-Idee verfasst. Aber wie gesagt, es ist nur ein Beispiel. Die Beiträge dürfen auch völlig anders aussehen. Die Länge ist egal, Tabellen, Skizzen ... alles ist erlaubt. Meine Beispiel-Idee hätte natürlich nicht die geringste Gewinnchance, da es keine Kapitänsmotte gibt, und die Idee somit völliger Quatsch ist.

Link: Ideenwettbewerb beim Mediationsteam

Zieht die Karavane weiter? - 09.08.10

Ich habe in den letzten Monaten immer mal wieder Mails von Leuten bekommen, die früher oft und gerne auf der Admiralbrücke waren, sich aber jetzt von der Brücke zurückgezogen haben und auf andere Orte ausgewichen sind. Den meisten gefällt das Publikum nicht mehr ("nur noch Touristen"), manchen ist es einfach zu voll, und einigen passt die Musik nicht mehr ("Da spielen fast nur noch Langweiler und Besoffene. Und jeder der eine Gitarre halten kann, meint dort unbedingt spielen zu müssen"). Tatsächlich haben sich offenbar einige Musiker - und zwar nicht die schlechtesten - die Lohmühlenbrücke als neuen Auftrittsort ausgesucht. Ein paar Jazz-Musiker haben mir gesagt, dass sie einfach nur in Ruhe an interessanten Orten spielen wollten. Touristen zu unterhalten, sei nicht ihr Ding.

An den wirklich heißen Tagen haben sich mehrere Leute lieber am Wrangelbrunnen (Grimm- Ecke Urbanstraße) getroffen. Keine dumme Idee! Da ist es nicht ganz so idyllisch, aber dafür sprudelt da frisches kühles Wasser.

Vielleicht ergeht es der Admiralbrücke ja so, wie so manchem anderen ehemaligen "Geheimtip". Die Karavane zieht weiter und auf der Admiralbrücke sitzen irgendwann nur noch ein paar Touristen mit veralteten Reiseführern...

Ideen-Wettbewerb startet - 24.06.10

Ab sofort können Ideen zur Lösung der Probleme an der Admiralbrücke eingereicht werden. Die fünf besten Ideen werden mit je 100 Euro belohnt. Es darf (außer der Jury) jeder mitmachen, und formale Bedingungen gibt es auch nicht. Ideen können per E-Mail, per Post oder direkt online eingereicht werden.

Alle Informationen zum Ideen-Wettbewerb gibt es unter http://www.streitentknoten.de/mediation-admiralbruecke

Was so los ist - 30.04.10

Ich bin gefragt worden, was denn bei dem Ideen-Wettbewerb rausgekommen sei. Und warum ich nichts mehr über den Konflikt mit den Anwohnern schreibe. Und ich solle doch bitte ein Datum zu meinen Artikeln schreiben. Ok, hier jetzt also der neueste Stand:

Der Ideen-Wettbewerb hat noch nicht stattgefunden, sondern wird derzeit vorbereitet. Er kommt ganz sicher in diesem Sommer, wahrscheinlich schon sehr bald. Sobald es wirklich los geht, werde ich hier genau darüber informieren. Versprochen!

Momentan startet ein vom Senat finanziertes Mediationsverfahren für die Admiralbrücke. Aber das wurde schon in diversen Medien publiziert, und ich wollte hier nicht die x-te Wiederholung schreiben. Sollte sich in diesem Verfahren etwas erwähnenswertes ergeben, werde ich darüber natürlich berichten. So viel für heute - und ab jetzt mit Datum :-)

Kronkorken

Bekanntlich sind die Asphaltfugen der Admiralbrücke reichlich mit Kronkorken verziert, und in den Medien wird immer wieder gerne behauptet, diese Kronkorken zeugten vom Alkoholkonsum der abendlichen Brückenbesucher. Ich bin mir allerdings sicher, dass die Kronkorken schon vorhanden waren, lange bevor die Brücke zum beliebten abendlichen Treffpunkt wurde. So manches Mal habe ich mich schon gefragt, wie die Kronkorken auf die Brücke kamen. War es eine Art Kunst-Aktion? Und wann war das? Da ich mir die Fragen selbst bisher nicht beantworten konnte, reiche ich sie jetzt an die Allgemeinheit weiter. Sachdienliche Hinweise sind erwünscht!

Ideen-Wettbewerb kommt

Einer der Vorschläge die hier eingegangen sind, soll jetzt praktisch umgesetzt werden. Die Fraktion "DIE LINKEN" hat den Vorschlag, einen Ideen-Wettbewerb auszuschreiben, aufgegriffen und daraus einen Antrag für die Bezirksverordnetenversammlung gemacht. Offenbar ist dieser Vorschlag auch bei anderen Fraktionen auf Zustimmung gestossen und so wurde beschlossen, dass es den Ideen-Wettbewerb geben soll. Über die Details wird hier natürlich berichtet. Nur schade, dass hier jetzt wohl keine Vorschläge mehr eingehen werden - schliesslich gibt es hier keine 500 Euro zu gewinnen.


Der zweite Streich

Meine erste Reaktion auf den von John Dahl (SPD) verfassten Dringlichkeitsantrag (Seite1, Seite2) war ungläubiges Kopfschütteln. Künftig erwarten den Brückenbesucher wohl große Schilder, auf denen allerlei Verbote sowie Hinweise auf Zwangsmaßnahmen, wie Platzverweise oder Bußgelder aufgelistet sind. Ab 22 Uhr wird dann dauerhaft ein Mannschaftswagen der Polizei bereit stehen und jeden Alkoholkonsum unterbinden sowie bereits angetrunkene der Brücke verweisen. Auf diese Art wird also der "weltoffene und großzügige Charakter unseres Bezirks erhalten".

Die Liste der Verbote ist schlicht Unsinn. So ist es etwa verboten seine Notdurft auf der "Grünanlage" zu verrichten. Die Leute pinkeln doch nichtauf die Brücke, sondern in die Hauseingänge der Anwohner. Oder auch die "unzumutbare Belästigung anderer Besucher der Anlage". Die Brückenbesucher belästigen sich doch nicht gegenseitig, sondern höchstens die Anwohner. Auch die Müllbehälter auf der Brücke sollte man lieber nicht mehr benutzen, das Entsorgen von Abfall ist nämlich auch verboten.

Aber genug der Polemik. Reduziert man den Antrag auf die Kernpunkte und lässt die ganzen Hinweise auf Verbote und Zwangsmaßnahmen weg, kann man darüber durchaus diskutieren.

  1. Sperrung der Brücke für den motorisierten Individualverkehr. Ok!
  2. Die Brücke als Grünanlage deklarieren. Ein kleiner Trick, der für die Polizei
    aber eine bessere Rechtsgrundlage schafft. Ok!
  3. Alkoholverbot ab 22 Uhr (ausser Freitag und Samstag). Diskussionswürdig!
  4. Die öffentliche Toilette. Wenn künftig nachts nur noch  ein paar nüchterne
    Tee-Trinker auf der Brücke sitzen, wird die Toilette vielleicht nicht mehr gebraucht.

Mir persönlich wäre es lieber, wenn sich eine Art Brücken-Kodex etablieren
würde, der Verbote und Polizei auf der Admiralbrücke überflüssig macht. Aber
ich gebe es zu, das ist vielleicht etwas naiv!

 

Die Brücke bleibt wie sie ist!

Seit gestern ist es (Bezirks-)amtlich. Die Admiralbrücke wird nicht umgebaut. Auch wenn sich die Anwohnerinitiative nochmals lautstark zu Wort meldete, es hat nichts geholfen. Der Umbau ist vom Tisch (siehe auch die Pressemeldung der Grünen).

Die kleine Meinungsumfrage auf diesen Seiten ist damit auch beendet. Hier noch das Ergebnis: Es gingen genau 166 Mails ein, die ausnahmslos gegen den Umbau der Brücke gestimmt haben.

Kleiner Nachtrag: Da ich die Links für die Abstimmung nicht enfernt hatte, gingen auch nach dem Ende der Abstimmung ein paar Stimmen ein. Es waren drei "contra" Stimmen sowie die erste und einzige "pro" Stimme. Damit sind es also 169 Pro-Stimmen und eine Contra-Stimme.

Niemand plant die Brücke umzubauen...

...diesen Eindruck könnte man zumindest bekommen, wenn man den offenen Brief der Grünen-Fraktion an Harald Martenstein (Tagesspiegel) liest. Gleichzeitig lädt aber die Bezirksstadträtin, Jutta Kalepky, zur Besichtigung der Umbaupläne ein. In dem Flugblatt werden zwar Anwohner und Nutzer der Brücke eingeladen, allerdings wurde es nur an die Anwohner verteilt.

Hier also für alle der Besichtigungstermin:

Dienstag, den 23. Juni 2009, 18 Uhr

Rathaus Yorckstr. 4-11 Raum 2051

Was wird aus der Admiralbrücke?

Es gibt Streit um die Admiralbrücke. Die einen nutzen sie gerne als Treffpunkt und Platz für spontane Live-Konzerte, die anderen fühlen sich durch den Lärm gestört.
Eine Anwohnerinitiative will jetzt durchsetzen, dass die Poller auf dem Mittelstreifen entfernt werden. Dafür sollen Fahrradstreifen angelegt werden und der Autoverkehr soll nur einspurig über die Brücke führen. Durch die entfallenen Sitzgelegenheiten soll die Brücke als Treffpunkt und Aufenthaltsort unattraktiver werden – und für die Anwohner endlich Ruhe einkehren.

Wer sehen möchte, wie es auf der Admiralbrücke nachmittags so zugeht, kann sich dieses kleine Video bei Facebook ansehen