1. Zwischenbilanz - 10.05.2011
Die Brückensaison hat begonnen.
Es ist sicher noch ein wenig zu früh, um wirklich beurteilen zu können wie sich die Situation an der Admiralbrücke in diesem Sommer entwickeln wird. Aber es spricht einiges dafür, dass es in diesem Jahr deutlich entspannter als in den letzten Jahren zugehen dürfte. Die Brücke ist in den Abendstunden zwar noch immer gut besucht, doch wenn an einem milden Samstag Abend noch reichlich Platz auf der Brücke ist, dann ist das schon ein Hinweis auf abnehmendes Interesse. Wer die Nacht durchfeiern will, wird sich dafür nicht mehr die Admiralbrücke aussuchen. Und auch die Befürchtung, dass sich die "Vertriebenen" dann massenhaft ein paar Meter weiter am Kanal niederlassen, scheint unbegründet. Es gibt keine Massenwanderung in eine Richtung, sondern die Leute zerstreuen sich in alle möglichen Richtungen. Manche gehen einfach nach Hause, andere Richtung Kottbusser Tor, wieder andere in den Graefe-Kiez und einige natürlich auch auf beiden Seiten weiter entlang des Kanals. Nur die Holzplattform des einstigen Iskele könnte sich als Ausweichort etablieren.
Auch das Müllproblem scheint merklich entschärft. Nicht dass Brücke und Umgebung jetzt wirklich sauber wären, aber die Müllberge der letzten Jahre, waren bisher auf der Brücke nicht zu sehen. Die neuen Unterflurbehälter waren allerdings gelegentlich voll oder verstopft.
Manchen Anwohnern mag das sicher nicht reichen, aber von einer existenz- oder gesundheitsgfährdenden Belästigung kann derzeit sicher niemand mehr sprechen. Wenn die Tendenz so bleibt, könnten auch die Polizeieinsätze langsam zurückgefahren und zeitlich etwas nach hinten verschoben werden. Es wirkt ein wenig übertrieben, wenn um 22 Uhr die Brücke "geräumt" wird, während vor zahlreichen Gaststätten im Kiez, draußen noch fröhlich weitergelärmt wird. Als im letzten Jahr das Mediationsverfahren zur Admiralbrücke gestartet wurde, diente als Vorbild ein ähnliches Verfahren um den Brüsseler Platz in Köln. Dort gibt es jetzt Überlegungen, sich wiederum die Admiralbrücke als Vorbild zu nehmen, und den Platz durch die Polizei räumen zu lassen. Allerdings erst ab 23:30 Uhr, weil 22 Uhr für Köln einfach zu früh ist....
Insgesamt habe ich die Hoffnung, dass die Admiralbrücke als Treffpunkt erhalten bleibt. Nicht für lärmende Massen bis Nachts um vier, aber doch für den Kiez und gerne auch gelegentlich für Musiker. Exzessive Belästigung der Anwohner sollte wirklich nicht sein, aber Kreuzberg zum Erholungsort für Ruhebedürftige herunterzuregeln, wäre absurd.
Wie geht's weiter? - 28.02.2011
Auch nach Beendigung des Mediationsverfahrens, ist die Zukunft der Admiralbrücke ungewiss.
Ein Ergebnis der Mediation kann man schon jetzt auf der Admiralbrücke sehen. Man muss allerdings schon ziemlich aufmerksam sein, um die zwei silbernen Müllbehälter wahrzunehmen, die die BSR installiert hat. Die unscheinbaren, kleinen Dinger dienen nur als Einwurf-Öffnung zu den unterirdisch liegenden Müllbehältern mit jeweils 650 Liter Fassungsvermögen. Gepaart mit einem erhöhten Reinigungstakt der BSR, soll so das Müllproblem auf der Brücke zumindest entschärft werden.
Um die Nachtruhe der Anwohner zu sichern, wird die Polizei während der "Saison" ab ca. 21 Uhr an der Brücke präsent sein. Sollte sich um 22 Uhr eine größere Menge von Menschen auf der Brücke aufhalten, wird die Polizei diese freundlich auffordern, die Brücke zu verlassen. Dies wurde schon Ende letzten Sommers so praktiziert, und nach Aussage der Polizei, haben die Brückennutzer darauf in der Regel mit Verständnis reagiert und die Brücke bereitwillig verlassen. Die nächtlichen "Brückenparties" wird es also nicht mehr geben.
Größter Streitpunkt in der Mediation, war, was am Tage auf der Brücke möglich sein soll. Diverse Anwohner und Kiezbewohner möchten die Brücke als Treffpunkt erhalten, und haben auch nichts gegen gelegentliche Auftritte von Musikern. Eine andere Gruppe von Anwohnern will hingegen keinen Pieps mehr von der Brücke hören. Sie wollen absolute Ruhe, auch am Tage, und drängen weiter auf einen Umbau der Admiralbrücke.
Jetzt ist erstmal wieder die Politik an der Reihe, und es stellt sich die Frage, wie stark sich die Akteure im Bezirk oder Senat unter Zugzwang sehen. Vielleicht wäre es jetzt das Beste, erst einmal abzuwarten, wie sich die Situation an der Admiralbrücke entwickelt. Es dürfte sich herumsprechen, dass es mit den nächtlichen Parties vorbei ist. Wenn dann der Ansturm auf die Brücke nachlässt, dürfte auch die mediale Aufmerksamkeit verfliegen, und die Admiralbrücke könnte wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen.
Kurzer Nachtrag zum letzten Artikel - 29.01.2011
Weil mich einige Anwohner der Admiralbrücke darum gebeten haben, möchte ich nochmal kurz klar stellen, dass es nur einige, und nicht etwa alle Anwohner sind, die sich einen solchen Brückenumbau wünschen. Auch im Mediationsverfahren hat sich deutlich gezeigt, dass es zahlreiche Anwohner gibt, die weder einen Umbau der Brücke wollen, noch etwas dagegen haben, dass dort tagsüber Musiker auftreten. Erstaunlich ist hierbei, dass die tolerantesten Anwohner gleichzeitig jene sind, die am dichtesten an der Brücke wohnen, und somit am stärksten betroffen sein sollten.
Es geht so einfach - 13.01.2011
Einige Anwohner der Admiralbrücke lösen mit einem verblüffend einfachen Ansatz gleich zahlreiche Probleme in der Stadt
Die Probleme an der Admiralbrücke lassen sich nach Ansicht einiger Anwohner nur auf eine einzige Art lösen: Die Brücke muss umgebaut werden. Und zwar so, dass sich dort niemand mehr aufhalten mag. Wie es sich für eine ordentliche Brücke gehört, soll die Admiralbrücke dem Staßenverkehr dienen, aber nicht zum längeren Aufenthalt einladen. Verringerung der Aufenthaltsqualität lautet das Mantra der Anwohner. Wo sich niemand aufhält, da gibt es auch keinen Müll und keinen Lärm.
Aber die Klagen der Anwohner beschränken sich nicht auf die Admiralbrücke. Auch die Ufer des Landwehrkanals sind ihnen ein Dorn im Auge. Schließlich halten sich dort im Sommer regelmäßig tausende Menschen auf, und hinterlassen reichlich Müll. Und auch dort wird gelegentlich Musik gemacht. Nach Anwohnerlogik, kann es auch am Kanal natürlich nur eine Lösung geben: Die Aufenthaltsqualität muss verringert werden. Vor knapp vier Jahren wurde das schon einmal versucht. Vielleicht erinnert sich noch jemand an den Namen Brockelmann. Als Leiter des Berliner Wasser-und Schifffahrtsamtes war er ein echter Pionier im Kampf gegen die Aufenthaltsqualität am Landwehrkanal. Sein Versuch, einfach die Bäume entlang des Kanals zu fällen, ist zwar gescheitert, aber der Ansatz war schon nicht schlecht. Dummerweise hat er damals die Bürgerproteste nicht einkalkuliert. Aber da sind die Anwohner der Admiralbrücke schon weiter. Im Mediationsverfahren zur Admiralbrücke haben sie schon mal geprobt wie man Bürgerbeteiligung sabotieren kann.
Ach ja, wenn man die Aufenthaltsqualität am Kanal ausreichend verringert hat, kann man sich dessen Sanierung eigentlich auch gleich sparen. Touristenboote werden dann wohl kaum noch den Kanal durchfahren, und der Kanal wäre somit ziemlich nutzlos. Zuschütten, etwas Teer drauf, und wir haben eine hübsche neue Straße. Garantiert ohne Aufenthaltsqualität.
Ein ziemlich genialer Ansatz also, den sich die Anwohner da ausgedacht haben. Wo immer sich mehr Menschen aufhalten, als es den jeweiligen Anwohnern lieb ist, wird einfach die Aufenthaltsqualität verringert. Das bringt nicht nur Ruhe und Sauberkeit. Auch Miesteigerungen in den entsprechenden Gebieten dürften sich so in Grenzen halten.
Ein exzellentes Mittel gegen Aufenthaltsqualität ist übrigens der Straßenverkehr. Allein durch die Abschaffung von Verkehrsberuhigung und Tempo-30-Zonen lässt sich die Aufenthaltsqualität deutlich senken. Und ganz nebenbei werden auch noch Verkehrsprobleme gelöst.
Bald sind Wahlen in Berlin, und ich bin gespannt, welche Partei als erste, den Kampf gegen die Aufenthaltsqualität zum Wahlkampfthema macht.
Ideen jetzt einreichen! - 24.08.10
Da die Frist für den Ideenwettbewerb am 31.8. endet, sollte jeder, der noch eine Idee zur Lösung der Probleme an der Admiralbrücke hat, diese jetzt noch einreichen. Obwohl die Beiträge ganz formlos sein dürfen, scheint manch einer unsicher zu sein, wie so ein Beitrag zum Wettbewerb aussehen soll. Deshalb habe ich habe ich mal eine kleine Beispiel-Idee verfasst. Aber wie gesagt, es ist nur ein Beispiel. Die Beiträge dürfen auch völlig anders aussehen. Die Länge ist egal, Tabellen, Skizzen ... alles ist erlaubt. Meine Beispiel-Idee hätte natürlich nicht die geringste Gewinnchance, da es keine Kapitänsmotte gibt, und die Idee somit völliger Quatsch ist.
Zieht die Karavane weiter? - 09.08.10
Ich habe in den letzten Monaten immer mal wieder Mails von Leuten bekommen, die früher oft und gerne auf der Admiralbrücke waren, sich aber jetzt von der Brücke zurückgezogen haben und auf andere Orte ausgewichen sind. Den meisten gefällt das Publikum nicht mehr ("nur noch Touristen"), manchen ist es einfach zu voll, und einigen passt die Musik nicht mehr ("Da spielen fast nur noch Langweiler und Besoffene. Und jeder der eine Gitarre halten kann, meint dort unbedingt spielen zu müssen"). Tatsächlich haben sich offenbar einige Musiker - und zwar nicht die schlechtesten - die Lohmühlenbrücke als neuen Auftrittsort ausgesucht. Ein paar Jazz-Musiker haben mir gesagt, dass sie einfach nur in Ruhe an interessanten Orten spielen wollten. Touristen zu unterhalten, sei nicht ihr Ding.
An den wirklich heißen Tagen haben sich mehrere Leute lieber am Wrangelbrunnen (Grimm- Ecke Urbanstraße) getroffen. Keine dumme Idee! Da ist es nicht ganz so idyllisch, aber dafür sprudelt da frisches kühles Wasser.
Vielleicht ergeht es der Admiralbrücke ja so, wie so manchem anderen ehemaligen "Geheimtip". Die Karavane zieht weiter und auf der Admiralbrücke sitzen irgendwann nur noch ein paar Touristen mit veralteten Reiseführern...
Ideen-Wettbewerb startet - 24.06.10
Ab sofort können Ideen zur Lösung der Probleme an der Admiralbrücke eingereicht werden. Die fünf besten Ideen werden mit je 100 Euro belohnt. Es darf (außer der Jury) jeder mitmachen, und formale Bedingungen gibt es auch nicht. Ideen können per E-Mail, per Post oder direkt online eingereicht werden.
Alle Informationen zum Ideen-Wettbewerb gibt es unter http://www.streitentknoten.de/mediation-admiralbruecke
Was so los ist - 30.04.10
Ich bin gefragt worden, was denn bei dem Ideen-Wettbewerb rausgekommen sei. Und warum ich nichts mehr über den Konflikt mit den Anwohnern schreibe. Und ich solle doch bitte ein Datum zu meinen Artikeln schreiben. Ok, hier jetzt also der neueste Stand:
Der Ideen-Wettbewerb hat noch nicht stattgefunden, sondern wird derzeit vorbereitet. Er kommt ganz sicher in diesem Sommer, wahrscheinlich schon sehr bald. Sobald es wirklich los geht, werde ich hier genau darüber informieren. Versprochen!
Momentan startet ein vom Senat finanziertes Mediationsverfahren für die Admiralbrücke. Aber das wurde schon in diversen Medien publiziert, und ich wollte hier nicht die x-te Wiederholung schreiben. Sollte sich in diesem Verfahren etwas erwähnenswertes ergeben, werde ich darüber natürlich berichten. So viel für heute - und ab jetzt mit Datum :-)
Kronkorken
Bekanntlich sind die Asphaltfugen der Admiralbrücke reichlich mit Kronkorken verziert, und in den Medien wird immer wieder gerne behauptet, diese Kronkorken zeugten vom Alkoholkonsum der abendlichen Brückenbesucher. Ich bin mir allerdings sicher, dass die Kronkorken schon vorhanden waren, lange bevor die Brücke zum beliebten abendlichen Treffpunkt wurde. So manches Mal habe ich mich schon gefragt, wie die Kronkorken auf die Brücke kamen. War es eine Art Kunst-Aktion? Und wann war das? Da ich mir die Fragen selbst bisher nicht beantworten konnte, reiche ich sie jetzt an die Allgemeinheit weiter. Sachdienliche Hinweise sind erwünscht!
Ideen-Wettbewerb kommt
Einer der Vorschläge die hier eingegangen sind, soll jetzt praktisch umgesetzt werden. Die Fraktion "DIE LINKEN" hat den Vorschlag, einen Ideen-Wettbewerb auszuschreiben, aufgegriffen und daraus einen Antrag für die Bezirksverordnetenversammlung gemacht. Offenbar ist dieser Vorschlag auch bei anderen Fraktionen auf Zustimmung gestossen und so wurde beschlossen, dass es den Ideen-Wettbewerb geben soll. Über die Details wird hier natürlich berichtet. Nur schade, dass hier jetzt wohl keine Vorschläge mehr eingehen werden - schliesslich gibt es hier keine 500 Euro zu gewinnen.
Der zweite Streich
Meine erste Reaktion auf den von John Dahl (SPD) verfassten Dringlichkeitsantrag (Seite1, Seite2) war ungläubiges Kopfschütteln. Künftig erwarten den Brückenbesucher wohl große Schilder, auf denen allerlei Verbote sowie Hinweise auf Zwangsmaßnahmen, wie Platzverweise oder Bußgelder aufgelistet sind. Ab 22 Uhr wird dann dauerhaft ein Mannschaftswagen der Polizei bereit stehen und jeden Alkoholkonsum unterbinden sowie bereits angetrunkene der Brücke verweisen. Auf diese Art wird also der "weltoffene und großzügige Charakter unseres Bezirks erhalten".
Die Liste der Verbote ist schlicht Unsinn. So ist es etwa verboten seine Notdurft auf der "Grünanlage" zu verrichten. Die Leute pinkeln doch nichtauf die Brücke, sondern in die Hauseingänge der Anwohner. Oder auch die "unzumutbare Belästigung anderer Besucher der Anlage". Die Brückenbesucher belästigen sich doch nicht gegenseitig, sondern höchstens die Anwohner. Auch die Müllbehälter auf der Brücke sollte man lieber nicht mehr benutzen, das Entsorgen von Abfall ist nämlich auch verboten.
Aber genug der Polemik. Reduziert man den Antrag auf die Kernpunkte und lässt die ganzen Hinweise auf Verbote und Zwangsmaßnahmen weg, kann man darüber durchaus diskutieren.
- Sperrung der Brücke für den motorisierten Individualverkehr. Ok!
- Die Brücke als Grünanlage deklarieren. Ein kleiner Trick, der für die Polizei
aber eine bessere Rechtsgrundlage schafft. Ok! - Alkoholverbot ab 22 Uhr (ausser Freitag und Samstag). Diskussionswürdig!
- Die öffentliche Toilette. Wenn künftig nachts nur noch ein paar nüchterne
Tee-Trinker auf der Brücke sitzen, wird die Toilette vielleicht nicht mehr gebraucht.
Mir persönlich wäre es lieber, wenn sich eine Art Brücken-Kodex etablieren
würde, der Verbote und Polizei auf der Admiralbrücke überflüssig macht. Aber
ich gebe es zu, das ist vielleicht etwas naiv!
Die Brücke bleibt wie sie ist!
Seit gestern ist es (Bezirks-)amtlich. Die Admiralbrücke wird nicht umgebaut. Auch wenn sich die Anwohnerinitiative nochmals lautstark zu Wort meldete, es hat nichts geholfen. Der Umbau ist vom Tisch (siehe auch die Pressemeldung der Grünen).
Die kleine Meinungsumfrage auf diesen Seiten ist damit auch beendet. Hier noch das Ergebnis: Es gingen genau 166 Mails ein, die ausnahmslos gegen den Umbau der Brücke gestimmt haben.
Kleiner Nachtrag: Da ich die Links für die Abstimmung nicht enfernt hatte, gingen auch nach dem Ende der Abstimmung ein paar Stimmen ein. Es waren drei "contra" Stimmen sowie die erste und einzige "pro" Stimme. Damit sind es also 169 Pro-Stimmen und eine Contra-Stimme.
Niemand plant die Brücke umzubauen...
...diesen Eindruck könnte man zumindest bekommen, wenn man den offenen Brief der Grünen-Fraktion an Harald Martenstein (Tagesspiegel) liest. Gleichzeitig lädt aber die Bezirksstadträtin, Jutta Kalepky, zur Besichtigung der Umbaupläne ein. In dem Flugblatt werden zwar Anwohner und Nutzer der Brücke eingeladen, allerdings wurde es nur an die Anwohner verteilt.
Hier also für alle der Besichtigungstermin:
Dienstag, den 23. Juni 2009, 18 Uhr
Rathaus Yorckstr. 4-11 Raum 2051
Was wird aus der Admiralbrücke?
Es gibt Streit um die Admiralbrücke. Die einen nutzen sie gerne als Treffpunkt und Platz für spontane Live-Konzerte, die anderen fühlen sich durch den Lärm gestört.
Eine Anwohnerinitiative will jetzt durchsetzen, dass die Poller auf dem Mittelstreifen entfernt werden. Dafür sollen Fahrradstreifen angelegt werden und der Autoverkehr soll nur einspurig über die Brücke führen. Durch die entfallenen Sitzgelegenheiten soll die Brücke als Treffpunkt und Aufenthaltsort unattraktiver werden – und für die Anwohner endlich Ruhe einkehren.
Wer sehen möchte, wie es auf der Admiralbrücke nachmittags so zugeht, kann sich dieses kleine Video bei Facebook ansehen